<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Madame Zarah</title>
	<atom:link href="http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.madame-zarah.com</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 14:18:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Im Studio &#8220;wo anders&#8221;&#8230;</title>
		<link>http://blog.madame-zarah.com/?p=584</link>
		<comments>http://blog.madame-zarah.com/?p=584#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madame Zarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[keine Kategorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.madame-zarah.com/?p=584</guid>
		<description><![CDATA[Innerhalb der letzten 2-3 Jahren, und insbesondere innerhalb der letzten Monate, vermehren sich die stetigen und lästigen Anrufe, von angeblichen, jahrelangen SM-Klinikliebhabern, die nach Verabreichung von Infusionen fragen, welche mit Betäubungsmitteln (wie Fentanyl), Sedativa (wie Diazepam=Valium / Dormicum) und/oder Lokalanästhetika (wie Procain) versehen sind. Mal ganz davon ab, dass ein erheblicher Teil dieser Substanzen verschreibungspflichtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innerhalb der letzten 2-3 Jahren, und insbesondere innerhalb der letzten Monate, vermehren sich die stetigen und <strong>lästigen</strong> Anrufe, von angeblichen, jahrelangen SM-Klinikliebhabern, die nach Verabreichung von Infusionen fragen, welche mit Betäubungsmitteln (wie Fentanyl), Sedativa (wie Diazepam=Valium / Dormicum) und/oder  Lokalanästhetika (wie Procain) versehen sind.</p>
<p>Mal ganz davon ab, dass ein erheblicher Teil dieser Substanzen verschreibungspflichtig und/oder BTM-pflichtig ist,<br />
teils zur Einleitung von Narkosen gegeben wird,<br />
teils zur Schmerzlinderung bei (tot-)kranken, stark schmerzbelasteten Menschen (wie beispielsweise bei Krebspatienten mit fortgeschrittenen Krankheitsverlauf) verabreicht wird,<br />
oder aber eine akute, psychische Belastungssituation aufheben soll, wie sie beispielsweise bei einem Nervenzusammenbruch erkennbar ist,<br />
vereinen alle Substanzen ein besonderes Bild &#8211;  sie weisen ein erhöhtes Suchtpotential auf und sie können bei Verabreichung/Überdosierung auch zum Tode führen <img src='http://blog.madame-zarah.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Noch verwerflicher als die stetige Nachfrage dieser Praktiken (entschuldigung, aber ICH bin kein Dealer. ICH spiele meine Sessions lieber leidenschaftlich und gut. Und ICH züchte mir keine Junkies, die mich nur noch aufsuchen um ihren geilen Rausch zu erhalten), erachte ich den Umstand, dass es mittlerweile unendlich viele SM-Sexworkerinnen gibt, die diese Praktiken anbieten. Dabei werden oftmals fragwürdige Legenden um die eigene Person ersponnen.<br />
Da ist Lieschen Müller, ehemals Bürofachangestellte, plötzlich die gelernte Krankenschwester, gelernte Altenpflegerin, gelernte Sanitäterin, studierte Ärztin, wenn nicht sogar studierte Tierärztin usw.<br />
Und frei fröhlich verabreicht diese &#8220;Fachkraft&#8221; Medikamente, von denen sie weder weiß, welcher Arzneimittelgruppe sie angehören, noch welche<br />
wünschenswerte Wirkung beziehungsweise Nebenwirkungen sie beinhalten.<br />
(Anbei sei erwähnt, dass es durchaus genügend Sexworkerinnen &#8211; meine Person inbegriffen &#8211; gibt, die tatsächlich eine dieser Ausbildungen vorweisen und deren Wissen sich durchaus etwas stärker von denen der &#8220;legendenhaften&#8221; medizinischen Fachkräften abhebt.)</p>
<p>Mal ganz davon ab, dass ich mich frage WIE (ohne verschreibungspflichtiges Rezept) diese Damen zu den meisten der genannten Mittelchen kommen, frage ich mich auch, womit diese Damen ihre Verantwortungslosigkeit kompensieren wollen, wenn es mal zu einem bösen &#8220;Zwischenfall&#8221; kommt.<br />
(Diese Zwischenfälle in Studios/bei Sexworkerinnen, gibt es übrigens weitaus mehr, als über die Medien an den Außenstehenden herangetragen wird. So wiegt der Konsument und letztlich auch die unwissende Dame sich immer in einer fadenscheinigen Sicherheit.<br />
Fakt ist: Ich kenne <strong>persönlich</strong> 2 Damen, deren (&#8220;NUR&#8221;) Poppersgabe bereits einen tödlichen Ausgang hatte. Ich weiß von 2 weiteren Damen, welche mir <strong>persönlich </strong>bekannt sind, dass es zu erheblichen gesundheitlichen Problemen, Seitens ihrer Gäste gekommen ist, da diese auf die verabreichten &#8220;Cocktail&#8221; reagierten. Weitere kleine und größere Zwischenfälle vermehren sich als 2-3 Zeiler in den Tagesblättern.) </p>
<p>Bei Anrufern, die mich also fragen warum ich derlei Praktiken denn nicht anbiete, insbesondere weil diese Praktiken in den Studios &#8220;<strong>wo anders</strong>&#8221; wohl gang und gäbe sind, halte ich mich mit meinem Fachwissen zurück (das will eh keiner von diesen Herren hören) und sage nur, dass ich mir den Anwalt bei einem eventuellen Zwischenfall weder leisten kann noch leisten möchte und mein Verantwortungsbewußtsein solche Praktiken nicht befürworten kann.</p>
<p>Und die Tatsache, dass immer mehr &#8220;Klinikliebhaber&#8221; und andere, lustige SM-Gesellen sich von ihren bizarren Ärztinnen und deren Spiel wohl dermaßen gelangweilt fühlen, dass sie lieber high sind, als das Geschehen unverblümt zu erleben, spricht für mich eigene Bände, weist mir aber nur den Weg meinem Konzept der &#8220;Nichtverabreichung&#8221; treu zu bleiben und einfach so gut wie möglich mein Spiel zu gestalten.</p>
<p>An dieser Stelle hinterlasse ich bunte Grüße (Im Wissen, dass mein kurzes Statement bei all den &#8220;speziellen Klinikliebhabern&#8221; nichts ändern wird. Aber in der Hoffnung, dass mich vielleicht etwas weniger Anfragen auf &#8220;besondere Infusionsprogramme&#8221; nerven, wenn mein Standpunkt nur von Einigen gelesen wird.)</p>
<p>Glück auf!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2&amp;p=584</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://blog.madame-zarah.com/?p=576</link>
		<comments>http://blog.madame-zarah.com/?p=576#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 20:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madame Zarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[keine Kategorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.madame-zarah.com/?p=576</guid>
		<description><![CDATA[Während bei manch einem Menschen das Herz förmlich auf der Zunge liegt, benötigt &#8220;Frau&#8221; bei manch einem anderen Gesellen schon eine gehörige Portion Raffinesse und/oder &#8220;Können&#8221; um die Zunge ihres Gegenüber etwas zu lockern, damit zum Beispiel ein inspirierendes Gespräch über Neigungen und Fantasien entstehen kann. Hier also eine der mir bekannten Methoden um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während bei manch einem Menschen das Herz förmlich auf der Zunge liegt, benötigt &#8220;Frau&#8221; bei manch einem anderen Gesellen schon eine gehörige Portion Raffinesse und/oder &#8220;Können&#8221; um die Zunge ihres Gegenüber etwas zu lockern, damit zum Beispiel ein inspirierendes Gespräch über Neigungen und Fantasien entstehen kann.</p>
<p>Hier also eine der mir bekannten Methoden um den Gaumen wieder etwas geschmeidiger zu machen. <img src='http://blog.madame-zarah.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   :</p>
<p><a href="http://blog.madame-zarah.com/wp-content/uploads/2012/05/ZarahKln1.jpg"><img src="http://blog.madame-zarah.com/wp-content/uploads/2012/05/ZarahKln1-225x300.jpg" alt="" title="ZarahKln" width="225" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-578" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2&amp;p=576</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Interview</title>
		<link>http://blog.madame-zarah.com/?p=562</link>
		<comments>http://blog.madame-zarah.com/?p=562#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 19:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madame Zarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Bizarrlady]]></category>
		<category><![CDATA[das Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Domina]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaftlicher Stellenwert]]></category>
		<category><![CDATA[Prostitution]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.madame-zarah.com/?p=562</guid>
		<description><![CDATA[Innerhalb der letzten Jahre wurde ich mehrmals zu den Themen Madame Zarah als Privatperson und als dominante Dienstleisterin interviewt. Einige dieser Interviewauszüge habe ich hier zusammengefasst, um dem interessierten Leser ein wenig mehr an meinem Leben und Denken teilhaben zu lassen. Wenn du demnach etwas mehr über mich und meine Motivationen erfahren möchtest, kannst du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.madame-zarah.com/wp-content/uploads/2012/04/Interview.jpg"><img src="http://blog.madame-zarah.com/wp-content/uploads/2012/04/Interview-225x300.jpg" alt="" title="Interview" width="225" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-565" /></a></p>
<p>Innerhalb der letzten Jahre wurde ich mehrmals zu den Themen Madame Zarah als Privatperson und als dominante Dienstleisterin interviewt.<br />
Einige dieser Interviewauszüge habe ich hier zusammengefasst, um dem interessierten Leser ein wenig mehr an meinem Leben und Denken teilhaben zu lassen.<br />
Wenn du demnach etwas mehr über mich und meine Motivationen erfahren möchtest, kannst du deine Antworten vielleicht in den folgenden Passagen finden:</p>
<p><strong><em>Wie lange übst Du den Beruf als professionelle Domina schon aus?<em></strong><br />
Nun das sind schon einige Jahre. Meine ersten Gäste habe ich Ende 1998 empfangen. Mein erstes, eigenes Studio habe ich dann Anfang 2001 in Lübeck eröffnet. </p>
<p><strong><em>Hast Du vorher einen anderen Beruf ausgeübt?</em></strong><br />
Sicher. Ich bin gelernte, examinierte Krankenschwester. In diesem Beruf habe ich 18 Jahre gearbeitet. Und auch während meiner Studioaufbauphase in Lübeck habe ich noch zeitgleich, wenn auch nur halbtags, als Krankenschwester gewirkt. Erst mit dem Studioumzug nach Hamburg habe ich meine letzte Anstellung im Krankenhaus gekündigt.</p>
<p><em><strong>Aus welchen Beweggründen hast Du Dich dann für den Beruf der Domina entschieden?</strong></em><br />
Ich glaube manche Wege werden nicht aus einem besonderen Anlaß betreten.<br />
Vielmehr mutmaße ich, dass ein Wandeln auf manch einem Pfad vorherbestimmt scheint und nur darauf ausgelegt ist, als genau DAS erkannt zu werden.<br />
So sehe ich meine Entscheidung, als professionelle Domina zu wirken, nicht als gezielte Lebens- oder Berufsplanung an.<br />
Im Gegenteil. Als Krankenschwester habe ich mir mit meinem geraden, dominant geprägten Wesen zunehmend öfter im Weg gestanden.</p>
<p>Demnach betrachte ich meinen Werdegang eher als unweigerliche Schlußfolgerung für mein dominant geprägtes Naturell, meinen starken und geraden Charakter, meinen Respekt vor Wertigkeiten, meiner Befürwortung einer gewissen Etikette und meiner Leidenschaft für die unterschiedlichsten Facetten des BDSM unter Anbetracht der unterschiedlichen Menschen mit ihren Neigungen.</p>
<p>Doch insbesondere liebe und nutze ich die mir im Studio gebotenen Wege, um mit meiner Art von Sinnlichkeit und Erotik zu spielen – um zu manipulieren &#8211; um zu beherrschen.</p>
<p><em><strong>Wie würdest Du Dein professionelles Spiel mit SM beschreiben ?</strong></em><br />
Für mich bedeutet SM die Möglichkeit einer wundervollen Inszenierung.<br />
Zumeist betrachte ich mich während solch eines SM-Rollenspiels als Jägerin der Gelüste, die sich auf der Pirsch befindet, um Ihre Beute gefangen zu nehmen.</p>
<p>Der abgestimmte Einsatz von Schmerz, sexueller Lust, Unberechenbarkeit, Leid, Distanz und Nähe, Ruhe, Sanftmut, Strenge, Dominanz und der Hang zum Schauspiel, dienen bei meiner Jagd als Waffe und verhindern, dass mein Opfer der Begierde sich jemals sicher fühlen kann.<br />
Schnappt meine Falle dann zu, versuche ich die vorgegebenen Neigungen und Fantasien auszuweiden und ins maßlose Begehren zu lenken.</p>
<p>Begierde ist ein maßgebendes Wort für meine SM- Begegnungen und das professionelle Spiel bei mir. </p>
<p><em><strong>Was prägt Deinen Stil im Profi-SM ?</strong></em><br />
Ich denke, dass ich keinen sonderlichen Stil verfolge. Vielmehr lasse ich mich von den Neigungen meines Spielpartners, von seinen Reflektionen und den daraus entstehenden Situationen leiten.<br />
SM ist für mich eine Momentaufnahme. Und genau so lebe ich SM.<br />
Ich agiere meist ohne sonderliche Vorbereitung.<br />
Ich handel aus dem Augenblick und aus  meinem Bauchgefühl heraus.<br />
Das hält mein Spiel spontan und auch ein wenig unberechenbar.</p>
<p>Ja, unberechenbar und etwas launenhaft &#8211; das wären höchstwahrscheinlich 2 Attribute die meinen Stil unterstreichen.</p>
<p><em><strong>Was gefällt Dir insbesondere innerhalb einer Session ?</strong></em><br />
Ich genieße jede Begegnung die sich auf dem Wechselspiel von Zuckerbrot und Peitsche aufbaut.<br />
Wenn aus erwartungsvoller Nähe urplötzlich kühle Distanz entsteht die bei meinem Spielpartner das Verlangen nach neuerlicher Nähe aufkeimen läßt, dann fühlt es sich für mich an, als wäre ich &#8220;angekommen&#8221;.</p>
<p><em><strong>Welche Spielarten magst Du besonders und weshalb ?</strong></em><br />
Herrje, da möchte ich mich nicht vollkommen festlegen, obgleich ich sicherlich meine Highlights so benennen kann:</p>
<p>Eine meiner großen &#8220;Liebschaften&#8221; findet sich in der Hypnose wieder.<br />
So habe ich innerhalb mehrer, zertifizierter Seminare den Umgang mit Hypnose erlernt und genieße seither die Einbindung von Hypnose um eine SM-Begegnung auf deren Grundlage aufzubauen oder eine besondere SM-Sequenz zu unterstreichen.<br />
Natürlich bedeutet diese &#8220;Liebelei&#8221; nicht, dass jeder meiner Gäste hypnotisiert wird, aber wenn ein Gast dieses besondere &#8220;Zusatzleckerchen&#8221; für sich in Anspruch nehmen möchte, dann wäre ich die Letzte, die ihm diesen Wunsch verwehrt. </p>
<p>Außerdem bin ich eine große Liebhaberin der verantwortungsvollen, kontrollierten Atemreduktion. Jemandem Vertrauen vermitteln, so dass er bereit ist, sich mit seinem ganzen SEIN in meine Hände zu begeben, während ich ihn dabei auf kleinste Veränderungen von Augenausdruck und Gesichtsmimik beobachte – womit könnte jemals mehr Macht ausgeübt werden?<br />
- Für mich ist dies eines der leidenschaftlichsten Begegnungsmomente.</p>
<p>Des Weiteren sehe ich mich als absolute Kopfspielerin.<br />
So liebe ich es, wenn ich erkenne, dass ein rundes und schmeichelndes Spiel entsteht, in welchem Spannungsbögen durch kleinste Details ins Maßlose aufgebaut werden können.<br />
Dabei bediene ich mich der Wandelbarkeit leiser Worte, Sprache, Bewegungen, Gesten, Berührungen und Augenkontakt. Und wenn es mir derweil vergönnt ist, mir mein Gegenüber so tiefgründig zu beeinflussen, dass er alles um sich herum vergisst – nun, dann genieße ich es um so mehr, wenn ich Stimmungen erzeugen kann, die von vertrauter Harmonie bis in tiefe Angstphasen ineinander fließen.<br />
- Fantastisch mutet dieser Tanz auf dem Seil ohne doppelten Boden und Netz an.</p>
<p>Das Spiel mit Grenzüberschreitungen, – insbesondere im Rahmen von eingeleiteten Schmerzempfindungen –, bedeutet mir ebenfalls ein Highlight.<br />
Einen Menschen, zum Beispiel durch schmerzhafte und unnachgiebige Schläge oder Peitschrituale an den Rand der wahren Verzweiflung und der äußersten Schmerzgrenzen zu geleiten – kaum zu beschreiben, wie gerne ich diese Wege begleite.<br />
Zu sehen, wie eine sonst vollkommen kontrollierte Persönlichkeit im Ritt auf dem Schmerzesfeuer von allem Weltlichem loslassen kann, um sich in dem Schmerz auszubreiten, – um darin sich und seine zulassenden Gedanken zu leben -, für mich, als Aktrice, ein wahrlich großes Geschenk.</p>
<p>Zu meinen fachlichen Specials/Besonderheiten zählt sicherlich mein langjähriges Wirken als Krankenschwester. So war ich 18 Jahre als Krankenschwester in verschiedenen Krankenhäusern und auf unterschiedlichen Stationen fachkompetent tätig.<br />
Als Klinikerin im weißen Bereich kommt mir heute dieses Fachwissen zu Gute.<br />
Und so dürfen sich die Liebhaber des Klinikums bei mir schon sehr gerne etwas „schmerzerprobter“ zeigen. Nadelungen mit unzähligen oder heißen Kanülen sind mir ebenso willkommen wie Nahtversorgungen, Aufspritzungen oder rektale Faustuntersuchungen. </p>
<p>Im Klinikum reizt mich alles, was extrem ist. Dabei bedeutet für mich extrem nicht verantwortungslos oder unwissend agieren.<br />
Aus diesem Grunde biete ich weitaus weniger Praktiken, an als manch eine selbsternannte &#8221; Bizarrärztin &#8220;, die vor anscheinend gar nichts zurückschreckt.<br />
- Unwissenheit gehört für mich auf keinen Fall in den Klinikbereich und kann einem Klinikerotiker im schlimmstem Fall sogar das Leben kosten.</p>
<p><em><strong>Welche Gäste empfängst Du gerne ?</strong></em><br />
Ich mag Gäste, die sich unter meiner Leitung gerne einmal fallen lassen und lenken lassen wollen.<br />
Gäste, die sich auf ein fanatsievolles Spiel einlassen können und deren Neigungen sich mit meinen Leidenschaften gut kombinieren läßt.</p>
<p><em><strong>Lehnst Du auch Spiele mit Gästen ab ?</strong></em><br />
Aber natürlich.<br />
Erstens habe ich selber ganz klar eigene Tabus, welche den Empfang von manchen Gästen schon im Vorfeld ausgrenzen.<br />
Zweitens kann und möchte ich meinen SM nur dann beleben, wenn ich für mein Gegenüber den nötigen Grundrespekt und vor allem die nötige Sympathie empfinde, um ein gemeinsames Miteinander, welches ja zumeist erotisch geprägt ist, überhaupt erleben zu wollen.<br />
Dabei rede ich nicht davon, dass aus jeder Begegnung der Partner meines Lebens entspringen sollte &#8211; den Suche ich ja auch gar nicht &#8211; aber es muss wenigstens soviel Empathie vorhanden sein, dass sich zwei Menschen für einen vereinbarten Zeitrahmen aufeinander einlassen wollen. </p>
<p>Außerdem denke ich, dass &#8220;Frau&#8221; in diesem Beruf nur dann langfristig überleben kann, wenn sie GUT auf sich aufpaßt. Dazu gehört unter anderem auch Spiele/Gäste abzulehnen, wenn diese einem einfach nicht behagen. (Ein Ratschlag den ich auch grundsätzlich an neue Kolleginnen weitergebe.)</p>
<p>- Das ist ein ganz wichtiger Punkt für mich, um mit mir selber im Reinen zu bleiben.</p>
<p><em><strong>Ging bei Dir auch schon mal eine Session daneben?</strong></em><br />
Natürlich, in all den Jahren habe ich auch schon mal die ein oder andere Session total in den Sand gefahren. Dabei war das Vorgespräch oftmals noch vielversprechend und trotzdem baute sich im Spiel überhaupt keine passende Chemie oder kein Spannungsbogen auf.</p>
<p>Und auch bei Stammgästen, welche mich schon über viele Jahre besuchen, stelle ich fest, dass es gelegentlich mal Begegnungen gab, in die wir weniger gut gestartet sind.<br />
Das mag sowohl mal an mir gelegen haben, manchmal aber auch an der Befindlichkeit meines Spielpartners.</p>
<p>Wir sind halt alle nur Menschen.</p>
<p><em><strong>Was macht für Dich eine gute Begegnung aus ?</strong></em><br />
Wenn beide Spielpartner während der Begegnung förmlich entflammen und sich somit gegenseitig beflügeln.</p>
<p>Und wenn wir Beide dann, nach solch einem Spiel, glücklich und erschöpft denken: &#8220;Genau DAS, genau DAS war es.&#8221;<br />
Dann war ein Spiel perfekt.</p>
<p><em><strong>Was ist der Unterschied zwischen einer Domina und einer Bizarrlady ?</strong></em><br />
Mittlerweile ist es schwer da eine genaue Definition zu erheben, da sich diese Begrifflichkeiten miteinander vermengen. Hinzukommend definieren auch die Damen diese Begriffe mit oftmals vollkommen anderen Attributen.</p>
<p>Es gibt hier halt keine geschützte Berufsbezeichnung.<br />
Fakt ist, dass sich manche Begrifflichkeiten besser vermarkten und demnach auch besser verkaufen lassen. So richtet sich der Trend wohl ganz nach der Anzahl von Gästen.</p>
<p>Wirbt zum Beispiel eine Dame gerade noch auf Plattform A als Domina, tritt sie auf Plattform B als Bizarrlady auf, da sich dieses Konzept an dieser Stelle besser vermarkten läßt.<br />
Aus diesem Grund fällt es mir auch zunehmend schwerer mich als klassische Domina zu titulieren. So bezeichne ich mich schon seit Jahren lieber als dominante Reisebegleitung, dominante Freibeuterin oder charakterlich dominant geprägte Gesellschafterin. </p>
<p>Deshalb empfinde ich es zunehmend als aussagekräftiger, wenn wir von klassisch unberührbar, berührbar, nahbar, intim berührbar, sadistsich, verspielt, konsequent o.ä. sprechen.</p>
<p>Und egal wie wir das Kind auch nennen &#8211; wir sind alle Sexworkerinnen und da gibt es einfach keine bessere oder schlechtere Form der Prostitution, solange etwas Herzblut, Verantwortung und Können mit in die unterschiedlichen Begegnungen einfließt.</p>
<p><em><strong>Bist Du berührbar ?</strong></em><br />
Ich würde mich aufgrund meines erotischen, fordernd entflammenden Spiels als überaus nahbar, wenn auch intim unberührbar, bezeichnen.</p>
<p>Dabei bemerke ich, dass den meisten meiner Gäste meine Form der Berührbarkeit durchaus gefällt, vollkommen genügt und auch meine Form der gebotenen Nähe meine Gäste durchweg befriedigt.</p>
<p><em><strong>Gibt es Trendwendungen im professionellem SM ?</strong></em><br />
Absolut. Auch hier scheint alles seine Zeit zu haben.<br />
So finden klar definierte, devote Gentlemen oder ernstzunehmende Masochisten immer seltener den Weg in ein BDSM-Studio.</p>
<p>Dafür ist augenblicklich die Zeit der überaus jungen, verführenden, semi-dominant agierenden Damen, welche sehr gerne auch von den Herren gereifteren Alters aufgesucht werden.</p>
<p>Der Rohrstock ist ebenfalls ein Requisit, welches nur noch selten seinen wahren Einsatz findet, da es kaum noch Anlehnung an Erinnerungselemente aus der Vergangenheit gibt.</p>
<p>Das Klinikum hat seinen einstigen Charme eingebüßt und wird immer öfter zu einem Drogenersatz-Spezial instrumentalisiert, in welchem die getätigten Praktiken im wahrem Rausch der Medikamente untergehen..</p>
<p>- Wie gesagt, alles hat seine Zeit, und auch BDSM lebt durch stetige Bewegung.</strong></strong></p>
<p><em><strong>Wie stehst Du zu den jüngeren Frauen, von denen Du gerade gesprochen hast ? Siehst Du bei diesen Frauen ein besonderes hohes Konkurrenzpotential ?</strong></em><br />
Weswegen sollte ich? Wenn ein Mann zu einer jungen Frau gehen möchte, dann wird er sicherlich nicht mich besuchen, wenn bereits meine Homepage verrät, dass ich eine gewisse Lebenserfahrung durch ein gewisses Alter und meinen bisherigen Lebensweg vorzuweisen habe.</p>
<p>Die jungen Dominas und mich trennen rein biologisch 15-20 Lebensjahre, da ich mittlerweile die 40 überschritten habe.<br />
Da kann und will ich gar nicht konkurrieren.<br />
Hier konkurrieren doch eher die jungen, ernstzunehmenden Dominas mit den unendlich vielen &#8220;Muschimäuschen&#8221;, die sich fernab vom eigenen SM-Gedanken als Domina bezeichnen, nur da sie alleine in ihre Stiefel gelangen.</p>
<p>Wer eine gestandene Frau aufsuchen will, von deren Auftreten, Dominanz und Umgang er sich weniger Biegsamkeit innerhalb einer SM-Begegnung verspricht, der widerum wird nicht zu einer 20/25 jährigen Domina gehen.</p>
<p>Hier hat Konkurrenzdenken also gar keine Grundlage.<br />
Hier zählt doch nur: Jedem Tierchen sein Pläsierchen.</p>
<p><em><strong>Wie schätzt Du den Stellenwert einer Domina in der heutigen Gesellschaft ein ?</strong></em><br />
Ich denke, dass über die Medien gewollt ein Bild gespiegelt wird, welches seit vielen Jahren in den meisten Köpfen vorherrscht und das längst nicht mehr der Wahrheit entspricht.</p>
<p>Gezielt möchte ich behaupten, dass der Beruf der Domina definitiv nicht von der breiten Masse akzeptiert und oftmals auch nicht toleriert wird, wodurch der Stellenwert eher im Grenzbereich anzusiedeln ist, was allerdings nahezu auf alle Sexworkerinnen zutrifft.<br />
Wer sich für solch einen Beruf entscheidet sollte sich dessen stets bewußt sein.</p>
<p><em><strong>Empfängst Du auch SM-Einsteiger?</strong></em><br />
Weswegen sollte ich einem SM-Anfänger den Empfang verwehren?<br />
Im Gegenteil, SM-Einsteiger sind mir mit ihrer unverbrauchten Neugier herzlich willkommen.</p>
<p>So bitte ich diese Herren gerne zu einem unverbindlichem Vorgespräch.<br />
Solch ein Gespräch ist dienlich, um sich gegenseitig ein wenig kennen zu lernen. Ferner bietet es die Chance, sich über die entstandene Neugier so wie die erwachten Fantasien auszutauschen und über eine mögliche Realisierbarkeit zu sprechen.<br />
( Anbei sei erwähnt, dass selbstredend jedem neuen Gast meines Hauses solch ein Vorgespräch geboten wird.) </p>
<p><em><strong>Wie sollte SM nicht sein ?</strong></em><br />
Laut, vulgär, unkontrolliert, erzwungen, distanzlos, fantasiearm, geldgeil, verantwortungslos, ohne Leidenschaft, niveauvergessen, respektlos und ohne fachliches Hintergrundwissen (insbesondere im Klinikbereich) </p>
<p><em><strong>SM bedeutet für Dich ?</strong></em><br />
BDSM ist &#8211; die Beflügelung unserer sexuellen Träume und Neigungen.<br />
BDSM ist &#8211; für mich eine prägende Lebenseinstellung, welche Sorgsamkeit und Respekt für mich selbst und mein Gegenüber bedeutet.<br />
BDSM ist – facettenreich und wundervoll.<br />
BDSM ist – aus meinem Leben nicht wegzudenken und prägt große Teile meines Charakters. </p>
<p><em><strong>Bist Du mit Deinem Leben zufrieden ?</strong></em><br />
Absolut. Sowohl privat als auch geschäftlich.<br />
Und wenn es nicht so wäre, dann hätte ich auch den Mut und den Willen die Zügel in die  Hand zu nehmen um etwas zu ändern.</p>
<p>Genau so eine Änderung war meine Studiofusion mit dem Studio Labyrinth im Mai 2011, welche dafür gesorgt hat, dass ich, Madame Zarah, auch außerhalb meines eigenen, zu leitenden Studios noch ein Privatleben führen kann, welches etwas mehr Zeit für meine persönlichen Befindlichkeiten und Bedürfnisse zulässt.</p>
<p>Ein ganz wichtiger Punkt für mich, denn die Leitung eines Studios mit mehreren Kolleginnen, kann einen in puncto Zeit, Verantwortung und spezieller Aufgabenerfüllung auch mal ganz schnell auffressen und in Bezug auf den nötigen Fantasienreichtum für aufregende SM-Begnungen auch aushöhlen.</p>
<p>Wer sich also nicht genügend Zeit für sich selbst einräumt wird über lang oder kurz in unserer Dienstleistung verbrennen. (Wobei dieses Verbrennen auch in vielen anderen Dienstleistungen oftmals gegeben ist.)</p>
<p>Wir müssen demnach lernen viel besser mit uns selbst umzugehen, damit es uns gut geht, und wir uns in unserer Haut wohl fühlen.<br />
Wir alle haben vorerst nur dieses eine Leben &#8211; das sollten wir nutzen um es mit so vielen schönen Dingen wie möglich zu beleben.</p>
<p>Ich fühe mich rundum wohl. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2&amp;p=562</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verseilt &#8230;</title>
		<link>http://blog.madame-zarah.com/?p=558</link>
		<comments>http://blog.madame-zarah.com/?p=558#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 15:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madame Zarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[keine Kategorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.madame-zarah.com/?p=558</guid>
		<description><![CDATA[Hier kommt ein Bild für alle Bondagefreunde, die sich nichts Schöneres vorstellen können, als eng verpackt und total verschnürt, quasi vollkommen wehrlos, auf mich zu warten, damit ich ihr Kopfkino ganz nach meiner Lust und Laune versüße. Eine Ergebenheit die ich nur all zu gerne für mein eigenes Vergnügen ausweide. Mir absolut ausgeliefert sein &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier kommt ein Bild für alle Bondagefreunde, die sich nichts Schöneres vorstellen können, als eng verpackt und total verschnürt, quasi vollkommen wehrlos, auf mich zu warten, damit ich ihr Kopfkino ganz nach meiner Lust und Laune versüße.<br />
Eine Ergebenheit die ich nur all zu gerne für mein eigenes Vergnügen ausweide.</p>
<p>Mir absolut ausgeliefert sein &#8211; hier also eine der möglichen Facetten&#8230; </p>
<p><a href="http://blog.madame-zarah.com/wp-content/uploads/2012/04/Bondage.jpg"><img src="http://blog.madame-zarah.com/wp-content/uploads/2012/04/Bondage-250x300.jpg" alt="" title="Bondage" width="250" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-559" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2&amp;p=558</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title></title>
		<link>http://blog.madame-zarah.com/?p=544</link>
		<comments>http://blog.madame-zarah.com/?p=544#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 21:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madame Zarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[keine Kategorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.madame-zarah.com/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[Ganz nach dem Motto, ich glaub mich &#8230; laust ein Affe, so könnte ich einige Mailanfragen der letzten Woche deklarieren. Da wurde ich u.a. mit Mails gesegnet, deren Inhalt in ganzen, seitenlangen Rollenspielskripten bestand und deren Umsetzung bereits durch ganz spezielle Wünsche auf mein lähmendes Desinteresse (insbesondere bei der angedachten Zeitverschwendung durch meine erhoffte Beantwortung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz nach dem Motto, ich glaub mich &#8230;</p>
<p><a href="http://blog.madame-zarah.com/wp-content/uploads/2012/04/Mich-laust....jpg"><img src="http://blog.madame-zarah.com/wp-content/uploads/2012/04/Mich-laust...-300x240.jpg" alt="" title="Mich laust..." width="300" height="240" class="alignnone size-medium wp-image-545" /></a></p>
<p>laust ein Affe, so könnte ich einige Mailanfragen der letzten Woche deklarieren.</p>
<p>Da wurde ich u.a. mit Mails <strong>gesegnet</strong><em>, deren Inhalt in ganzen, seitenlangen Rollenspielskripten bestand und deren Umsetzung bereits durch ganz spezielle Wünsche auf mein lähmendes Desinteresse (insbesondere bei der angedachten Zeitverschwendung durch meine erhoffte Beantwortung von den ganzen mitgeschickten  &#8220;Fragenkatalogen&#8221;) stießen.<br />
So wurden Outdoorszenarien angefragt, für die ich entweder Scheiterhaufen (in Hamburgs Wäldern?) errichten sollte, um mein Gegenüber auf diesem Relikt zu fesseln und  &#8220;ansatzsweise&#8221; zu verbrennen, oder ich wurde gebeten ein &#8220;spezielles&#8221; Begräbnis innerhalb eines Krematoriums zu inszenieren.<br />
Eine andere Anfrage bezog sich auf die Möglichkeit jemanden auf einer Segeljacht an den Mast zu binden, um ihn dann auf offener See seinem Schicksal zu überlassen.<br />
Ein weiterer &#8220;Bewunderer&#8221; wollte mich in ein sehr nobles Restaurant begleiten um dort &#8211; am Tisch, versteht sich &#8211; von mir mit seinen Kopf in den Suppenteller gedrückt zu werden, damit ich ihn kurz darauf über den Tisch hinweg bespucke und dann zwinge sein Essen über einen mitgebrachten Hundenapf unter dem Tisch einzunehmen. </p>
<p>Und bei all diesem Unsinn frage ich mich, ob manche Männer nun tatsächlich auch noch erwarten von mir in ihren leidenschaftlichen Ausführungen ernst genommen zu werden.</p>
<p>Aber wie es auch sein mag &#8211; es kann ja nur noch besser werden. <img src='http://blog.madame-zarah.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   (Hoffe ich)</p>
<p>Erheiterte Grüße hinterläßt >> Madame Zarah</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2&amp;p=544</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>mit frischem Elan &#8230;</title>
		<link>http://blog.madame-zarah.com/?p=541</link>
		<comments>http://blog.madame-zarah.com/?p=541#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 14:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madame Zarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.madame-zarah.com/?p=541</guid>
		<description><![CDATA[aus dem Urlaub zurück, habe ich in Andalusien zwar etwas zu wenig Sonne getankt (die Temperaturen lagen bei windigen 15-16° C ) dafür aber, bei geeigneter Literatur, um so mehr meine Fantasien rund um die Themen BDSM/Rollenspiel und Hypnose aufgefrischt. Das mag den ein oder anderen Leser vielleicht ein wenig verschrecken, doch versichere ich, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>aus dem Urlaub zurück, habe ich in Andalusien zwar etwas zu wenig Sonne getankt (die Temperaturen lagen bei windigen 15-16° C ) dafür aber, bei geeigneter Literatur, um so mehr meine Fantasien rund um die Themen BDSM/Rollenspiel und Hypnose aufgefrischt.<br />
Das mag den ein oder anderen Leser vielleicht ein wenig verschrecken, doch versichere ich, dass es bereits einige &#8220;Nachurlaubsgäste&#8221; gegeben hat, welche meine erfrischte Leidenschaft für &#8220;das Besondere&#8221; durchaus überlebt haben.  <img src='http://blog.madame-zarah.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer also meinen Esprit gerne zeitnah genießen möchte, kann mich auch gerne an den Osterfeiertagen, nach vorheriger, verbindlicher Terminabsprache (telefonisch unter: 0170 / 87 85 641) für eine Spielbegegnung begeistern.</p>
<p>Und den Lesern, die ihr Osterfest frei von kleinen, gemeinen, SM-Überaschungen verbringen möchten, wünsche ich auf diesem Weg schöne, geruhsame Feiertage.</p>
<p>Madame Zarah </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2&amp;p=541</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vertrautheit und Vertrauen…</title>
		<link>http://blog.madame-zarah.com/?p=537</link>
		<comments>http://blog.madame-zarah.com/?p=537#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 10:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madame Zarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[keine Kategorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.madame-zarah.com/?p=537</guid>
		<description><![CDATA[Als ich Ihn zum ersten Mal empfing kam noch weit vor seinem körperlichen Erscheinen sein Unwohlsein und seine Scham, über seine lang gehegten Leidenschaften und Neigungen, in den Raum geschlichen. Dieses Unwohlsein konnte ich förmlich spüren, denn es belegte jeden Zentimeter meines Entrees, drohte im Vorfeld schon jede Form eines Gespräches zu ersticken. Ich bot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich Ihn zum ersten Mal empfing kam noch weit vor seinem körperlichen Erscheinen sein Unwohlsein und seine Scham, über seine lang gehegten Leidenschaften und Neigungen, in den Raum geschlichen.<br />
Dieses Unwohlsein konnte ich förmlich spüren, denn es belegte jeden Zentimeter meines Entrees, drohte im Vorfeld schon jede Form eines Gespräches zu ersticken.<br />
Ich bot ihm Platz in einem meiner Ledersessel an, und trotz seiner stattlichen Figur und seinen geschätzten 190 cm Länge versank er beinahe zwischen den Kissen.<br />
Auf meine Frage, ob er mit mir gerne einen Tee trinken würde kam ein knappes „Ja&#8221;, welches die anfängliche Konversation auch schon wieder abschloß.<br />
Also griff ich zu meiner Teekanne, die gewärmt vom Stövchen, ein wohliges Aroma nach süßem Früchtetee bereit hielt.<br />
Langsam goß ich den roten, dampfenden Tee in zwei Tassen und schob ihm eine davon ruhig entgegen.<br />
Etwas mühsam befreite er sich für einen kurzen Moment aus den ihn beinahe verschlingenden Lederkissen um nach seiner Teetasse zu greifen.<br />
Ich beobachtete dabei all die Zeichen seiner Nervosität die er durch einen unwirschen Gesichtsausdruck zu überspielen versuchte.<br />
Schon jetzt war mir bewusst, dass dieses Vorgespräch zähfließend wenn nicht sogar nur wenig auskunftsfreudig ausfallen würde.<br />
Und so wunderte es mich nicht sonderlich, dass mein Gesprächspartner versuchte seine Worte auf ein Minimum zu begrenzen. Als hätte er insgeheim beschlossen mir so wenig Silben wie möglich anzubieten.<br />
Ich begann also mit Ja und Nein Fragen. Bloß keine Satz und Fragestellung die mehr als 2-3 Worte für die Beantwortung von ihm erfordern würde. </p>
<p>Zusammengefasst möchte ich heute behaupten, dass  unser erstes, verbales Zusammentreffen genauso abgehackt und ernüchternd war wie unsere erste Spielbegegnung, die auf dieses Gespräch folgte.<br />
Innerhalb dieses Spiels versuchte ich mit dem Wenigen, was er mir von seinen Fantasien und Träumen mit an die Hand gegeben hatte, eine dominant geleitete Session umzusetzen.<br />
Mein Lederoutfit, gut, das schien ihm wirklich wichtig zu sein, doch ansonsten hieß es für mich fischen in den trüben Untiefen seiner sexuellen Wünsche.<br />
Und bei all dem was ich tat reflektierte nichts von ihm zurück.<br />
Ich zwirbelte seine Brustwarzen, kniff ihn in den Schritt, band Gewichte an seinen Schwanz, gab ihm zwei, drei kräftige Ohrfeigen.<br />
Ich nahm ihm die Sicht indem ich ihm eine Maske aufsetzte, fesselte ihm seine Hände und Fußknöchel zusammen, drehte und wand mich um ihn.<br />
Ich war zeitweise zärtlich, zeitweise fester und fordernder in meinem Tun – aber egal was ich auch machte – Reaktionen, belebende Elemente für ein gemeinsames Miteinander, blieben schlichtweg aus.<br />
Umso erleichterter war ich, als seine gebuchte Zeit sich dann endlich dem Ende näherte. Ich fühlte mich als hätte ich mich und meine Energie an &#8220;toter Masse&#8221; verloren.<br />
Von Anfang an anstrengend, wirklich anstrengend, und ermüdend sind die Attribute mit denen ich diese Begegnung beschreiben würde.</p>
<p>Dass mein Gast nach unserem fragwürdigen &#8220;Miteinander&#8221; kein Interesse an einem Nachgespräch verspürte verwunderte mich demnach nicht ein bisschen. Im Gegenteil, in diesem Fall war ich froh, dass es dieses Desaster nicht noch zu analysieren galt.<br />
Ich katagorisierte diese Begegnung in dem Augenblick, als ich hinter diesem Gast die Tür schloß, als nicht befriedigend und als ein einmaliges Geschehen.<br />
Als allerdings drei Wochen später genau dieser Gast erneut in meinem Entree saß, sich erneut in den Lederkissen verlor, um eine weitere Session mit mir zu erleben, war ich ehrlich gesagt mehr als verwundert.<br />
Wieder quälten wir uns durch ein Gespräch. Diesmal erklärte ich, dass mich sein  Wunsch nach einem weiteren Spiel etwas verwundert, da ich in unserer ersten Session definitiv nicht ersehen hatte wo seine Leidenschaften verborgen lagen und wo ich ihn in &#8220;seinem Film&#8221; erreicht oder gar abgeholt hatte.<br />
Ich erklärte ihm auch, dass mich ein derart passives Verhalten Seitens des passiven Parts absolut in meinem Spielfluss ermüdet.<br />
Auf diese Aussagen warf er mir ein paar gemurmelte, unzusammenhängende Silben entgegen, welche zusammengefasst wohl bedeuten sollten: „So verkehrt war es nicht und irgendwie kann es ja besser werden.&#8221;<br />
Fakt war – er wollte bleiben. Er wollte eine weitere Session.</p>
<p>Diese Begegnung liegt nun einige Jahre zurück. Wenn ich heute, diesem mir längst liebgewonnen Gast, meine Studiotür öffne, erinnert nichts aber auch gar nichts an unsere gemeinsamen Anfänge. Im Gegenteil, unsere Spiele sind durch Vertrauen und Vertrautheit zu tiefen ganz intensiven SM-Begegnungen geworden, die an Intensität und Nachwirken kaum zu beschreiben sind.<br />
Wir erleben gemeinsam SM-Abenteuer, an die am Anfang keiner von uns auch nur zu denken gewagt hätte.</p>
<p>Allerdings war der Weg dahin ein wirkliches Abenteuer <img src='http://blog.madame-zarah.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  denn es dauerte tatsächlich einige  Begegnungen, bis mein Gast sich bei mir und unter meiner Kontrolle so gut und wohl aufgehoben fühlte, so dass er sich wirklich in seinem Geist und mit seinem Körper fallen lassen konnte, um sich mir und unseren gemeinsamen Reisen hinzugeben.</p>
<p>Tja, manchmal muss SM einfach an Vertrauen gewinnen um wirklich gelebt werden zu können.  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2&amp;p=537</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Urlaub</title>
		<link>http://blog.madame-zarah.com/?p=530</link>
		<comments>http://blog.madame-zarah.com/?p=530#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 20:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madame Zarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[keine Kategorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.madame-zarah.com/?p=530</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Gäste und Freunde meines BLOGs, hiermit möchte ich darauf hinweisen, dass ich mich vom Donnerstag den 22.03 bis einschließlich Samstag den 31.03.2012 unter der andalusischen Frühlingssonne (und hoffentlich beim Genuß voller Frühlingsblütenpracht) entspannen werde. Somit biete ich für den März nur noch Begegnungen bis Mittwoch den 21.03.2012 an. Und wer mich, ausgeruht und hoffentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gäste und Freunde meines BLOGs, </p>
<p>hiermit möchte ich darauf hinweisen, dass ich mich vom Donnerstag den 22.03 bis einschließlich Samstag den 31.03.2012 unter der andalusischen Frühlingssonne (und hoffentlich beim Genuß voller Frühlingsblütenpracht) entspannen werde.<br />
Somit biete ich für den März nur noch Begegnungen bis Mittwoch den 21.03.2012 an.</p>
<p>Und wer mich, ausgeruht und hoffentlich vollends energie-erfrischt, glaubt nach meinem Urlaub erleben und/oder ertragen <img src='http://blog.madame-zarah.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  zu wollen, dem kann ich ab Montag den 02.04. wieder Termine für SM-erotische Begegnungsmomente offerieren. </p>
<p>Bunte Grüße hinterläßt >> Madame Zarah</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2&amp;p=530</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Liebe Gäste,</title>
		<link>http://blog.madame-zarah.com/?p=527</link>
		<comments>http://blog.madame-zarah.com/?p=527#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 14:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madame Zarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[keine Kategorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.madame-zarah.com/?p=527</guid>
		<description><![CDATA[hiermit möchte ich eine Änderung innerhalb der von mir gebotenen „Zusatz-Leckerchen“ bekannt geben. So habe ich meinen Gästen bisher gerne freigestellt ihre eigenen Videokameras oder Fotoapparate mitzubringen um kostenfrei kleine Mitschnitte oder Bilderserien ihrer eigenen Session mit nach Hause zu nehmen. Innerhalb der letzten Jahre haben der ein oder andere Gast dieses Entgegenkommen meinerseits gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>hiermit möchte ich eine Änderung innerhalb der von mir gebotenen „Zusatz-Leckerchen“ bekannt geben.</p>
<p>So habe ich meinen Gästen bisher gerne freigestellt ihre eigenen Videokameras oder Fotoapparate mitzubringen um kostenfrei kleine Mitschnitte oder Bilderserien ihrer eigenen Session mit nach Hause zu nehmen.</p>
<p>Innerhalb der letzten Jahre haben der ein oder andere Gast dieses Entgegenkommen meinerseits gerne in Anspruch genommen.</p>
<p>Doch nun kam es zu einem Vorkommnis, in welchem mich ein Gast bezichtigt aus seinem Rucksack eine seiner Videokasetten entwendet zu haben, welche wir bei seinem vorherigen Spiel aufgenommen hatten.</p>
<p>Die Tatsache, dass mich diese boshafte Verleumdung nicht nur persönlich sondern insbesondere als integere Geschäftsfrau zutiefst getroffen hat, läßt für mich nur noch den Schritt offen mein bisheriges Zusatzangebot zu streichen.</p>
<p>Verständnis für diese Maßnahme darf ich wohl von allen Lesern erwarten.</p>
<p>Freundliche Grüße hinterläßt >> Madame Zarah</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2&amp;p=527</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tango</title>
		<link>http://blog.madame-zarah.com/?p=516</link>
		<comments>http://blog.madame-zarah.com/?p=516#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 10:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Madame Zarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[keine Kategorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.madame-zarah.com/?p=516</guid>
		<description><![CDATA[Ich sitze vor ihr auf einem kleinen Kinderstuhl, den blanken Zettel vor mir auf einem ebenso kleinen Beistelltisch abgelegt, den spitzen Bleistift in der Hand. Das heißt, spitz ist der Bleistift längst nicht mehr, nachdem sie mir die Spitze, aufgrund meiner Nachlässigkeit, ganz einfach in die Hand gerammt hat. Bei diesem Gedanken starre ich erneut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze vor ihr auf einem kleinen Kinderstuhl, den blanken Zettel vor mir auf einem ebenso kleinen Beistelltisch abgelegt, den spitzen Bleistift in der Hand.<br />
Das heißt, spitz ist der Bleistift längst nicht mehr, nachdem sie mir die Spitze, aufgrund meiner Nachlässigkeit, ganz einfach in die Hand gerammt hat.<br />
Bei diesem Gedanken starre ich erneut auf die kleine, blutige Wunde in meinen linken Handrücken, aus der sich die Farbe der Silbermine hervorhebt.<br />
„Das ist für Deine Unfähigkeit, du Narr,&#8221; hatte sie mich angezischt bevor sie zu dieser Bestrafung  ausgeholt hatte.<br />
Danach drückte sie mir den Bleistift einfach  in die rechte, unverletzte Hand und sagte mit zuckersüßer Stimme: „Stimmt´s, du hast dir bisher nicht richtig Mühe gegeben, oder?&#8221;<br />
Und noch bevor ich hätte antworten können, fügte sie süffisant hinzu: „Aber das wird sich jetzt ja ändern, nicht wahr, mein Lieber? Denn es wäre ja schade wenn ich Dir das nächste Mal den Stift in Dein Auge ramme, hm?&#8221;<br />
Dabei hatte sie mich so unglaublich kühl mit ihren Augen aus Eiskristall angefunkelt, dass ich an meiner Angst beinahe erstickt wäre.<br />
Der Schweiß floß mir in wahren Strömen vom Kopf, den Nacken, über meinen Rücken bis hin zu meinem Hintern. Dort sammelte er sich zu einer unübersehbaren Pfütze an.<br />
 „Du schwitzt ja, mein Guter,&#8221; kommentierte sie belustigend meine Situation. „Ich hoffe du wirst mir mit deinem Schweiß nicht etwa meinen guten Boden besudeln.&#8221;<br />
Mir war klar, dass ich sofort aufhören mußte so stark zu transpirieren, doch je mehr ich versuchte meine Angst und somit auch meinen Angstschweiß unter Kontrolle zu bringen, desto schlimmer wurde beides.<br />
Ich konnte vor lauter Angst kaum noch ruhig atmen, geschweige denn klar denken. Wie eine Dampflok hörte ich meinen eigenen Atemstöße – viel zu laut und bestückt voller Panik.<br />
Und mit dieser Panik konnte ich meiner Aufgabe definitiv noch weniger nachkommen, wenn ich es überhaupt je geschafft hätte diese Aufgabe zu bewältigen. Es war ein Teufelskreis, ein verdammter Teufelskreis.</p>
<p>Vielleicht hätte ich es aber doch noch hinbekommen diesen Kreislauf zu durchbrechen, doch dann sah ich aus meinen Augenwinkeln, wie sie sich von ihrem Platz erhob und zu einem der kleinen Schubkästen, links von mir, ging.<br />
Ganz langsam, beinahe genüßlich zog sie die oberste Lade auf.<br />
Ich wollte nicht hingucken, ich wollte es gar nicht, ich hatte doch eine Aufgabe – ich konnte nicht anders.<br />
Ich starrte sie aus meinen Augenwinkeln an, versuchte zu erkennen was sie da aus der Kommode zog. Es schien sich um einen langen, dünnen, flexiblen Gegenstand zu handeln.<br />
Jetzt hatte ich jegliche Vorsicht vergessen.<br />
Unwohl rutschte ich mich mit meinem Kinderstuhl einen Deut weiter nach Hinten um somit versuchsweise um sie herum zu blicken, um zu sehen was sie da in den Händen hielt.<br />
Meine Neugier war ihr ebenso wenig entgangen wie die Tatsache, dass ich meinen Stuhl von seinem Platz bewegt hatte um besser sehen zu können.<br />
Bei dieser Feststellung erstarrte ich in mir. Zwei Gedanken stiegen in das Karussell meiner wirren Hirnwindungen ein.<br />
Der erste Gedanke lautete: &#8220;Oh mein Gott, sie hat bemerkt dass ich sie beobachte, dass ich mich von meinem zugewiesenen Platz bewegt habe.&#8221;<br />
Der zweite Gedanke war: &#8220;Scheiße, verdammte Scheiße, was hat sie denn nun schon wieder vor? Was verdammt noch mal hat sie da aus der Schublade geholt?&#8221;</p>
<p>„Glaubst du wirklich dass deine Neugier dich hier auch nur im Entferntesten weiterbringt?&#8221; fragt sie mich mit bitterböser Stimme. Gleichzeitig dreht sie sich ganz langsam zu mir um, die Hände hinter ihrem Rücken verborgen.<br />
Neue, ungeschönte Panik schießt mir in den Magen. Ich würge kurz auf, könnte mich vor blanker  Angst schwallartig erbrechen.<br />
Ich merke wie ich anfange zu hyperventilieren.<br />
Tränen schießen mir in die Augen.<br />
Oh Gott, ich kann nicht mehr, ich kann einfach nicht mehr.<br />
Erbarmungslos sieht sie zu, wie ich an meiner Furcht fast ersticke. Dabei kommt sie in kleinen Schritten auf mich zu. Ihre Hände weiterhin hinter dem Rücken versteckt.<br />
Keine 20cm vor mir bleibt sie stehen, und während sie böse lächelnd auf mich herunterschaut starre ich ihr direkt ins Gesicht.<br />
Ich bin gefangen in ihren eisigen Augen in denen die Macht und der Sadismus gemeinsam Tango tanzen.</p>
<p>Und während ich sie anstarre holt sie im Zeitlupentempo ihre Hände zum Vorschein in denen sie eine Angelschnur hält.<br />
Wieder sind es nur meine Augenwinkel die diese Angelschnur einfangen, denn ich starre weiterhin in ihre Augen, ihr vollkommen regungsloses Gesicht.<br />
Selbst als sie die Angelschnur um meinen Hals legt, und mit beiden Händen die Schlinge zuzieht, starre ich in ihre Augen, denn dort, dort im spiegelnden Eis ihrer Seele, dort tanzt und tobt sie ihren Tango.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.madame-zarah.com/?feed=rss2&amp;p=516</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

